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Hier
stellen wir Euch nun unsere Arbeitsergebnisse vor. Ganz herzlich
möchte ich mich bei Angela von der SHG-Dortmund bedanken, die es
übernommen hatte, unsere Ergebnisse aufzuschreiben und zusammen
zustellen:
Öffentlichkeitsarbeit
(erarbeitet
von Astrid, Theda und Angela)
Möglichkeiten:
- Internet
- Links im Internet auf bestimmten Seiten (z. B. medizinische
Seiten, insbesondere von Hautärzten/Friseuren) - Erstellung einer
eigenen SHG-Homepage
- Infomaterial
- Flyer erstellen (nach dem Vorbild der Hamburger SHG) mit Grundinformationen.
Auslegen in/bei: Krankenkassen/ Haus-, Kinder-, Haut-, Augen-,
Frauenärzten/ Psychologen/ Psychiatrische- und Psychotherapeutischen
Ambulanzen/ Optiker, Beratungsstellen, Bürgerämter, Bibliotheken...
- Presse
- Veröffentlichung der SHG-Termine im Veranstaltungskalender der
Zeitungen - Zeitungsartikel (Kurzbeschreibung Krankheit, Arbeit
der SHG) - Radio (lokale Sender) - eingeschränkt: Fernsehen
- Wahrnehmung
von Selbsthilfe- und Gesundheitstagen - Infostände
- Kontaktaufnahme
mit Krankenkassen, Gesundheitsämtern und anderen öffentlichen
Stellen (KISS)
Langzeitplanung
in der Selbsthilfegruppe
(erarbeitet von Janine, Marita, Schuki, Bettina)
Mit
Hilfe einer Langzeitplanung können wir Themen, die uns in der Gruppe
wichtig sind, kontinuierlich bearbeiten und durch gemeinsame Rückblicke
Fortschritte sehen, die uns bestärken und ermutigen. Der Jahresbeginn
bietet sich hervorragend für eine Gruppenlangzeitplanung an!!
Ablauf
- Wir
sammeln gemeinsam mögliche Ziele
- Wir
entscheiden, welches Ziel über einen längeren Zeitraum verfolgt
werden soll
- Wir
überlegen, wie der Weg zum Ziel in kleine Teilschritte zerlegt
werden kann
- Wir
besprechen in größeren Abständen (halbes + ganzes Jahr), inwiefern
wir dem Ziel näher gekommen sind, wo es Schwierigkeiten gab, ob
die festgelegten Ziele überhaupt noch stimmen.
- Wir
belohnen uns, wenn wir (Teil-) Ziele erreicht haben!!! (z.B. gemeinsame
Freizeitaktivität) und ermutigen uns, wenn wir nicht so recht
vorangekommen sind. Wenn nötig, werden die Gruppenziele auch korrigiert.
Darüber
hinaus kann auch jeder Gruppenteilnehmer für sich persönlich überlegen
und entscheiden, was er im kommenden Jahr ganz konkret erreichen
möchte. Und wie bei den Gruppenzielen können wir uns auch hier gegenseitig
Unterstützung und Ermutigung geben und damit das Gemeinschaftsgefühl
stärken!
Mögliche
Ziele in der Gruppe
- Kontinuität
durch zuverlässige Teilnehmer
- gerechte Aufgabenverteilung
- Balance zwischen "Arbeit" und "Spaß"
- Starkes Gruppengefühl
- Vertrauensvolle Atmosphäre
- Weiterentwicklung
- Kontakt zu anderen Gruppen
- ....
Mögliche
persönliche Ziele, die Schwerpunkthema in den Gruppentreffen sein
könnten:
- Trich akzeptieren
- Gelassener werden (weniger Perfektionismus)
- Bewusstsein/Wahrnehmung ändern/schärfen
- Stress abbauen (inneren Druck verringern)
- In Kontakt treten mit anderen (raus aus der Isolation)
- Ressourcen würdigen (was ist jetzt schon gut?)
- Entspannungsübungen lernen
- Phantasiereisen, Affirmationen
- Strategien entwickeln
- Mich selbst lieben lernen
- Stabilität
- Weiterentwicklung
- ....
Ablauf/Struktur
(erarbeitet von Antonia, Veronika, Nicole und Sybille)
Material:
- Sanduhr
- Gruppenordner
- "Tippkasten"=
Zettel mit Bewältigungsstrategien (z.B. Massagebälle, CD´s)
- Kekse,
Tee, Kerzen
- Telefon-/Mailliste
mit Interessen, Hobbys zur Förderung privater Kontakte
- Tafel/Flipchart
- Protokolle
Struktur:
a.
Eingangsblitzlicht:
1. Runde: Negatives (heute/in letzter Zeit)
2. Runde: Positives (heute/in letzter Zeit)
b.
Diskussion eines Themas (evtl. Zeitplanung)
-anschließend Themenfindung für das nächste Mal oder Übung
- z.B. Wunderfrage
c.
Abschlussblitzlicht (1. Negativ, 2. Positiv)
d.
"Gemütlicher Teil" (Kneipe o.ä.)
gute Mischung aus Arbeit und Spass
Gesunde
Anteile fördern
- Nachfragen
bei Gruppenteilnehmern
- Was
habe ich heute "GUT" gemacht?
- Wo
liegen meine "STÄRKEN"?
- Wo
sehen andere meine Stärken?
- Wie
lebe ich meine Interessen aus?
- Lernen,
auf Menschen zuzugehen
- Mit
Enttäuschungen leben lernen, bzw. sie verarbeiten
- Wie
lerne ich mich selber zu mögen/lieben?
- Eigene
Schwächen akzeptieren
- Gefühle
wahrnehmen und benennen können
THERAPIEN:
JA / NEIN
- Wie
hoch ist der Leidensdruck?
- Informationen
über Therapieformen
- Informationen
über Tricho erweitern
- Was
hat der Teilnehmer schon selbst versucht?
- Behutsam
aufklären
- Berichte
über eigene Therapieerfahrungen
- Verhaltenstherapie!
- Informiere
Dich selbst
- Das
gegenseitige Vertrauen zwischen Dir und Therapeut ist wichtig
- Wo
finde ich einen Therapeuten => Infostelle, Homepage, Krankenkassen
- Buchempfehlungen
- Besuch
der SHG
- Angst
vor der Kontaktaufnahme nehmen
Strategien
gegen Trich
- Gummiband
am Handgelenk (wenn der Drang kommt, fest am Gummiband ziehen
und den Schmerz spüren) oder sich selber kneifen
- Igelbälle
- Laut
sprechen: "STOP HÖR AUF DAMIT"
- Aus
der Situation rausgehen, Handlung unterbrechen!
- Plüschtiere
- Aromaknete/Knete
- Kritzeln
beim Telefonieren
- Versuchen
die Anspannung auszuhalten, bis sie verschwindet
- Sandsäckchen
-
Handschmeichler: Kastanien, Edelsteine
- Handschuhe,
Trainingskugel
- Alle
Sinne schärfen: Zitrone, Chili essen/ an Düften riechen
- Ausgleich
zwischen Aktivsein und Entspannung !!!
Soweit
die von Angela geschriebenen Arbeitsblätter
Weiteres
Arbeitsmaterial wie:
- Leitfaden
für Selbsthilfegruppen
- Wie
organisiere ich eine Infoveranstaltung
könnt
ihr bei der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen
telefonisch anfordern unter: (0541) 357 44-33.
Hinweisen
möchte ich euch noch auf die
Broschüre Fördern und Fordern vom "BKK Bundesverband".
Sie enthält wichtige Tipps wie und wo Selbsthilfegruppen Gelder
für ihre Arbeit beantragen können.
Die Broschüre mit einer CD-Rom erhaltet ihr kostenlos bei:
BKK
Bundesverband
Anna Kresula
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Fax: 0201 - 179 -1014
Email: praevention@bkk-bv.de
Für
alle weiteren Fragen zum Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppe
stehe ich Euch jederzeit gerne zur Seite.
Nun wünsche ich uns allen viel Erfolg, gutes Gelingen und viel Spaß
in unseren Selbsthilfegruppen.
Eure Antonia Peters ,
"Infostelle Trichotillomanie"
in Hamburg

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