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Was
ist Trichotillomanie (TTM, Trich, Tricho)?
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Trichotillomanie
ist eine medizinisch anerkannte Krankheit, bei der sich die Betroffenen
die Haare ausreissen und dies nur sehr schwer wieder stoppen können,
was zu deutlichem Haarverlust führt. Manche drehen auch die Haare
heraus. Dazu gezählt wird auch der Zwang, sich die Haare Stück für
Stück abzuschneiden.
Trichotillomanie,
auch bezeichnet als "zwanghaftes Haareausreißen", ist eine in ihrer
Auftretenshäufigkeit bisher deutlich unterschätzte Störung. Sowohl
Betroffene, die meist glauben, sie seien die oder der einzige mit
solch einem Verhalten, als auch viele Ärzte und Psychotherapeuten,
die mit dem Wunsch einer Behandlung konsultiert werden, stehen dem
Problem mehr oder weniger hilflos gegenüber. Dabei ist Trichotillomanie
keineswegs ein erst mit der modernen Wissenschaft entdecktes Phänomen.
Bereits in der griechischen Antike wurde das Ausreißen von Haaren
als gesellschaftlich sanktioniertes Ritual, jedoch auch im Zusammenhang
mit psychischem Leiden beschrieben. Den Begriff "Trichotillomanie"
führte der französische Arzt Hallopeau im Jahre 1889 ein; dabei
stehen die griechischen Worte "tricho" für das Haar, "tillo" für
die Bewegung des Herausziehens sowie "manie" im hier gebrauchten
Sinne für eine übersteigerte Vorliebe für bestimmte Objekte, Situationen
oder Handlungen. Aus: TRICHOTILLOMANIE
, ANNETT NEUDECKER, IVER HAND
TTM
ist eine Störung der Impulskontrolle, die aber aufgrund verschiedener
Ähnlichkeiten auch dem Spektrum der Zwangsstörungen zugeordnet wurde.
Es
besteht kein Zusammenhang mit einer dermatologischen Erkrankung,
die Handlung ist keine Reaktion auf Wahn oder Halluzinationen.
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Wie
kann ich erkennen ob ich TTM habe? |
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Letztendlich
kann dies nur ein Facharzt feststellen. Wenn Du also eine Diagnose
für Dein Verhalten suchst dann bitte konsultiere einen Arzt oder
Psychologen. Es gibt aber Anhaltspunkte, Symptome, an denen man
sich orientieren kann :
- Ein
zunehmendes Spannungsgefühl unmittelbar vor dem Haareausreißen
oder beim Versuch, der Handlung zu widerstehen.
-
Während des Haarausreißens: Anspannung, depressive Langeweile,
Leere, das Gefühl in einem Vakuum zu sein, manchmal werden aus
Minuten Stunden beim Reissen
-
Wenn Du merkst dass Du es nicht mehr schaffst, mit dem Haarzupfen
aufzuhören und .....
-
Dich Deine dünnen bis kahlen Stellen nicht davon abhalten können
mit dem Reissen aufzuhören und Du darunter sehr leidest. Allerdings
kann es auch sein, dass man sich dies nicht eingestehen will,
z.B. mit der Begründung man hätte sich mit seinem Äußeren arrangiert.........
-
Wenn Du nach dem "richtigen Haar" suchst. Das sind dickere, sich
unregelmäßig anfühlende, gekräuselte Haare.
-
Gefühl von Entspannung nach dem ein Haar ausgerissen wurde.
- "Zufriedenheit"
nachdem das "richtige" Haar ausgerissen wurde (z.B. mit Wurzel)
-
das Zupfen bei Tätigkeiten wie Fernsehen, Lesen, Autofahren etc.,
-
Du Dich hinterher oral mit dem Haar, besonders mit der Haarwurzel
Beschäftigst, z.B. das Streichen mit der Wurzel über die Lippen
oder das Essen der Wurzel und/oder dem Haar, auf dem Haar herumkauen,
die Wurzel abbeißen, das Haar zerteilen, etc.
-
Du das Reissen als äußerst genussvoll oder entspannend empfindest.
-
Und Du in der Regel beim Zupfen den Schmerz nicht suchst.
-
Manche beschreiben auch ein Jucken an einer bestimmten Stelle,
an der sie dann unbedingt Haare zupfen müssen, um endlich Erleichterung
zu bekommen.
-
Bei der Trichotillomanie können sämtliche behaarte Körperregionen
betroffen sein: Bevorzugt sind Kopfhaare, weil leicht zugänglich
und viel vorhanden, dann Wimpern, Brauen und Schamhaare.
Das heisst aber nicht, dass alle Punkte hier auf Dich zutreffen
oder vorhanden sein müssen.
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Was
sind die Ursachen? |
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TTM
beginnt meistens in der Pupertät, zwischen dem 11. und 12. Lebensjahr.
Es ist ein Lebensabschnitt indem sich der Körper stark verändert
und die Zeit intensiver Beschäftigung mit dem eigenen Körper beginnt.
Jugendliche fragen sich ob sie schön sind und Ausstrahlung haben.
Sie sind meist noch unsicher und wissen nicht was sie selbst über
sich denken sollen, und können schwer einschätzen was andere über
sie denken und empfinden. Ihr Selbstbewusstsen ist in der Pubertät
nicht selten einer Bewährungsprobe ausgesetzt, da die ausgeprägten
körperlichen Veränderungen, die sie an sich erfahren, ziemlich verunsichernd
sind, und durch hormonelle Veränderungen die Stimmung ohne erkenntlichen
Grund mal oben oder ganz unten ist.
Wenn die Familie in dieser Zeit die Heranwachsenden nicht unterstützt,
wenn sie die Jugendlichen durch Uneindeutigkeiten, doppelte Botschaften,
überstarke Wiederstände und Gewalt dauerhaft daran hindert, sich
ihre Vorstellungen zu verwirklichen und in lebensnotwendigen Rückzügen
sich wieder zu regenerieren, gehen Vertrauen, Geborgenheit und Zuversicht
für die Zukunft und, das Selbstvertrauen für das eigene Leben verloren.
Viele
Betroffene haben TTM, weil sie in der Vergangenheit, in der frühesten
Kindheit, mit schwierigen Verhältnissen konfrontiert wurden oder
traumatischen Situationen ausgesetzt waren, z.B.:
- traumatische
Erlebnisse, wie der Verlusst eines Geliebten Menschen (eines Elternteils,
Oma/Opa, der Lieblingsonkel, die Freundin) oder auch der eines
Haustieres (dadurch Verlustängste augelöst),
-
Missbrauch,
-
die Trennung der Eltern oder von den Eltern, auch die kurzzeitige,
-
ein ständig chaotisches Elternhaus, indem es Liebe nur Zweckgebunden
gab (z.B. durch Gehorsam) , und wo man nur nach Leistung bewertet
wurde, wo Willkür und irratonales Handeln der Eltern an der Tagesordnung
sind,
-
durch Überforderung, indem das Kind die Mutter-Rolle übernehmen
muss und Berater und Freund wird, kurz gesagt, weil man als Kind
zuviel Verantwortung, für sich oder auch für andere, übernehmen
musste, nicht Kindsein konnte.
-
Inkonsiquente Erziehung: es herrschen launische und willkürliche
Regeln, man weiss nicht ob man im nächsten Moment etwas falsch
machen wird, Sanktionen zu erwarten hat, oder Belohnt wird für
sein Handeln. Der Umgang ist uneindeutig, eigennützig und die
Botschaften doppeldeutig.
-
Keine Wärme und Liebe.
Da
das erste Auftreten von TTM in diese Zeit fällt, in der nicht's
klar war, sich abgrenzen nicht erlaubt war und auch nie gelernt
wurde, Wut verboten, das eigene Kind nicht akzeptiert und unmündig
erzogen, es keinen Rückhalt und ein sich vertrauensvoll an die Eltern
oder Erziehungsberechtigten wenden gab, könnte all dies zusammen
wohl die Grundlage sein, an Trich zu erkranken. Trich ist eine Flucht
in die eigene Welt, ist sich selbst wieder fühlen, ist Spannungen
ableiten und sich zur Aussenwelt abgrenzen, ist etwas was nur einem
selbst gehört und wo man sich erholen kann. Abgesehen von dem angerichteten
Schaden......
.
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Wo
kann ich mich hinwenden, wo bekomme ich Beratung und Hilfe?
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Ich
persönlich kann keine Beratung anbieten, da ich keine psychologische
Ausbildung und das nötige Knowhow dafür habe. Dazu bin ich selbst
viel zu sehr mit/in Trich verwickelt. Ich gebe gerne mal einen Rat
aus eigener Erfahrung, aber was darüber hinaus geht, kann ich nicht
verantworten.
Aber
das ist ja auch nicht nötig, denn für kompetente und von Herzen
kommende Beratung haben wir Antonia Peters von der Infostelle
Trichotillomanie in Hamburg -> Link Sie weiß bescheid um Therapien,
Kliniken, Ärzte, Selbsthilfegruppen und generell alles was Trichotillomanie
betrifft. Sie ist selbst Betroffene und hat eine Vehaltenstherapie
hinter sich, Ihr Reissverhalten ist dadurch um 80% gesunken.
Adressen
zu Kliniken und Therapeuten
gibt es unter dem Button "Adressen".
Die "Infostelle-TTM in Hamburg" führt eine noch ausführlichere Liste,
in der Anlaufstellen in Deiner nächsten Umgebung aufgeführt sind.
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Welche
ist die erfolgreichste Therapiemethode? |
Momentan ist die Verhaltenstherapie (VT) die erfolgversprechendere
Methode um sich das Haareausreissen "abzugewöhnen". Während man in
der Psychoanalyse die Ursachen für das Entstehen von TTM finden will,
wird der Betroffene in der VT praktisch angeleitet, z.B. eine Ersatzhandlung
für sein Tun zu erlernen. Die Ansätze sind also unterschiedlich. Ich
glaube dass eine Psychoanalyse, im Anschluss an die VT, eine ideale
Ergänzung ist. Eine Verhaltenstherapie ist meist auf 2 Jahre beschränkt,
während eine Psychoanalytische Therapie erheblich länger dauern kann.
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Gibt
es wirksame Medikamente?
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Manchmal
ist es sinnvoll eine Psychotherapie oder VT medikamentös zu begleiten.
Unterstützend bei der medikamentösen Behandlung von TTM können selektive
"Serotonin-Wiederaufnahmehemmer" (SSRI) - eine bestimmte Gruppe
der Antidepressiva - sein. Serotonin ist ein körpereigener Botenstoff,
der die Verbindung der einzelnen Nervenzellen im Gehirn sicher stellt.
Die Wiederaufnahmehemmer helfen dabei die, bei TTM und Zwangserkrankten
gestörte Impulsweitergabe wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Durch
die Einnahme der Antidepressiva verringert sich bei den meisten
Betroffenen die innere Anspannung und die Symptome lassen nach.
Leider lässt sich nicht immer ein Erfolg durch die medikamentöse
Behandlung erzielen. Daher wäre es nicht richtig TTM rein als einen
Mangel an Serotonin zu betrachten.
Irreführende
Nebenwirkung von Antidepressiva: Die Wirkung tritt leider
erst nach 10 bis 20 Tagen oder nach noch längerer Zeit ein. Das
Tückische an den Nebenwirkungen ist, dass sie zum Teil den Symptomen
der Depression sehr ähnlich sind. Es gibt auch das Phänomen, dass
sich wenige Tage nach Beginn der Einnahme die Symptome verstärken,
bevor dann die positive Wirkung durchbricht. Man erklärt sich dies
mit einem kurzfristigen Mangel an bestimmten Neurotransmittern.
Eine solche Erfahrung führt natürlich zu zusätzlicher Unsicherheit.
Für den Krankheitsverlauf ist oft das Vertrauen des Patienten von
Bedeutung. Daher ist es wichtig, dass depressive Patienten, wenn
sie Zweifel an der Richtigkeit der medikamentösen Behandlung haben,
darüber mit ihrem Arzt sprechen. Antidepressiva machen nicht abhängig
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Gibt
es Heilung? |
Durch ein paar Kliniken, welche sich inzwischen sehr
gute Kenntnisse in TTM erarbeitet haben, und inzwischen gute Fortschritte
und Erfolge durch die Verhaltenstherapie, verbuchen konnten, sind
die Chancen auf Heilung sehr gestiegen. Leider muss man bei TTM noch
sehr vorsichtig mit dem Wort Heilung umgehen denn, so wie es momentan
aussieht, ist es wohl so, dass TTM (fast) ein Leben lang latent vorhanden
bleibt. Das bedeutet, dass der Drang sich ein Haar zu zupfen sehr,
sehr lange bestehen bleibt. Mit der Zeit wird er wohl schwächer. Das
Problem eines Rückfalls könnte dann auftauchen, wenn man in eine Lebenskrise
gerät oder über längere Zeit grösseren Anspannungen ausgesetzt ist,
und verpasst hat, rechtzeitig sein Handwerkszeug, dass man gegen TTM
gelernt hat, anzuwenden.
Ich kenne aber einen Menschen der durch eine Cognitive Therapieform,
einer sog.Reinkarnationstherapie, völlig frei von TTM ist und auch
bis jetzt keinen Drang zwischendurch verspürte. Ich habe durch eMails
von zwei anderen Frauen berichtet bekommen, dass sie ebenfalls völlig
frei von dem Drang sind sich die Haare zu ziehen. Leider haben sie
mir nicht berichtet auf welchem Wege sie dies geschafft haben. Ich
denke, je früher man versucht TTM therapeutisch zu behandeln, desto
eher hat man Chancen ganz von TTM geheilt zu werden. Es ist ein Unterschied
ob sich TTM durch jahrelanges, eingeschleiftes Verhalten in den Geist,
in jede Zelle, eingebrannt hat (sich verselbstständigt hat und zu
einem grossen Teil eine "Angewohnheit" geworden ist), oder ob man
dies erst seit kurzem tut. Ich rate jedem Trichler etwas gegen Trich
zu tun. Egal wie lange man bereits Trich hat.
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Tut
das Reißen nicht weh?
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Meiner
Ansicht nach "darf" das Reissen bei TTM nicht weh tun, denn dies ist
nicht die Motivation bei TTM. Das Reissen soll "entspannen", beschäftigen,
und den Druck und die innere Anspannung wegnehmen. Mich haben Schmerzen,
die an einigen empfindlichen Arealen am Kopf auftreten können, immer
davon abgehalten dort weiter zu reissen. Es ist natürlich möglich,
dass es TTM-ler gibt die dem Schmerz dabei nicht aus dem Weg gehen.
Gelegentlich beschreiben Betroffene dass, das "Knacken", beim Ausreißen,
Herausziehen der Haare, als genussvoll und befriedigend.
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Ist
es gefährlich, wenn ich die ausgerissenen Haare esse (Trichophagie)?
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Trichophagie
ist das Essen von Haaren. Trichophagie tritt oft verbunden mit Trichotillomanie
auf. Die Haare sind unverdaulich. Durch das Essen der Haare, das
Nachschieben von Nahrung und durch die Peristaltik des Darmes, bildet
sich im Laufe der Zeit ein Haarknäuel im Darm, welcher immer mehr
verhärtet und den Darm immer mehr einnimmt. Es wird angenommen das
die Haarsträhnen, die zu schlüpfrig sind, um weitertransportiert
zu werden, von den Schleimhautfalten des Magens zurückgehalten und
dann vernetzt werden. Diese Trichobezoare (im Volksmund "Magenstein")können
gelegentlich vom Magen in den Dünndarm wandern und dort zu einem
Darmverschluss und, (wenn nicht rechtzeitig erkannt) zum Tode führen.
Die Symptome entwickeln sich nur langsam und oftmals unbemerkt,
was nicht selten deswegen zu einer völligen Auskleidung des Magens
führen kann. Leider sind es oft unspezifische Bauch-Beschwerden
wie Gewichtsverlust, Magersucht und im späteren Verlauf Erbrechen
nach Nahrungsaufnahme und Bauchkrämpfe, wobei die Symptome mit Unterbrechung
auftreten können.
Mein
Tipp, so skurril das auch klinken mag: Wenn ihr Haare esst , dann
beisst oder kaut sie bitte in kleine Stücke, damit sich bei Euch
kein Knäuel bilden kann.
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Wie
lange dauert es, bis die Haare wieder nachwachsen?
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Es
gelten folgende Faustregeln
Wimpern - Volle Heilungschance, wachsen innerhalb von 6 Monaten,
nach jahrelangem Zupfen könnte es auch 2-4 Jahre dauern.
Augenbrauen - Ebenfalls völlige Heilung möglich. Wachsen
evtl. langsamer als bei den Wimpern.
Kopf - Auch hier Heilung möglich, wachsen nach 2-6 Jahre!
Das Haar wächst 0,03 cm am Tag (das entspricht ca. 1cm im Monat).
Nach jahrelangem Zupfen wachsen die Kopfhaare evtl. gekräuselt oder
flaumartig nach und werden weiss. Man muss ca. 6 Monate warten bis
sich die Haare wieder normal entwickeln.
Mehr
dazu hier ->Link
.
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Muss
ich mir Sorgen machen, dass ich nicht normal bin?
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Nein,
Du musst Dir keine Sorgen machen. Trich ist zwar eine psychische Erkrankung,
aber der Intellekt ist dadurch nicht beeinflusst. Die meisten Menschen
mit Trich, so zeigen Studien, sind sogar überdurchschnittlich intelligent,
haben gute Schulabschlüsse und sind überdurchschnittlich sozial veranlagt,
siehe z.B.:
Esstörungen und Trichotillomanie,
von Schenk Simone, Diskussion, 5.1 Stichprobe hier unter Publikatonen
zu TTM/Diplomarbeiten: Zitat- "Auffällig ist neben einer hohen Leistungsorientierung
eine hohe Schulausbildung und überdurchschnittliche Intelligenz
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Ich
brauche eine Perücke. Auf was muss ich achten, und übernimmt das die
Krankenkasse? |
Grosse
Löcher, oder kaum Haare auf dem Kopf zu haben, ist für eine Frau eines
der schlimmsten Dinge die ihr zustossen können. Haare sind Kopfschmuck
und unterstreichen den Typ. Gott sei dank gibt es heute sehr gute
und schöne Perücken für jeden Typ. Medizinische Perücken (z.B. nach
einer Chemotherapie, bei krankheitsbedingtem Haarausfall, TTM, etc.)
haben meist eine Monofilamentstruktur (Monofilament, lässt die Kopfhaut
durchscheinen ), welche sie sehr natürlich wirken lässt. Es gibt inzwischen
in jeder grösseren Stadt gut ausgestattete Haarstudios mit speziell
ausgebildetem Personal.
Bei Haarverlust durch eine medizinisch anerkannte Krankheit, und durch
das Vorlegen eines ärztlichen Attestes zahlen in den meisten Fällen
die Krankenkassen die Perücke, oder sie bezuschussen zumindest. Es
empfiehlt sich, sich im Vorfeld bei der Krankenkasse über das Vorgehen
zu informieren. Entweder muss man selbst den Kostenvoranschlag des
Haarstudios bei der Krankenkasse einreichen, oder der gesamte Vorgang
wird vom Haarstudio direkt abgewickelt. Eine Perücke erspart dem Betroffenen
Scham in der Öffentlichkeit und führt aus der Isolation. Sie erweckt
meist ein völlig neues Lebensgefühl. |
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