Bilder Meine Geschichte Therapien
Infostelle-TTM Betroffene erzählen Adressen Literatur
Aktuelles FAQ's

Therapien
 
 
Medikamente
*
 
 
Was sind Psychopharmaka?
Wie wirken Psychopharmaka?
Was sind Antidepressiva?
Welche unerwünschten Nebenwirkungen haben Antidepressiva?
Machen Antidepressiva abhängig?
Weitere interessante Links zu Antidepressiva und Nebenwirkungen

 

Was sind Psychopharmaka?

Psychopharmaka sind Substanzen, die auf Gehirnfunktionen einwirken und so seelische Abläufe beeinflussen. Wörtlich aus dem griechischen übersetzt sind sie Heilmittel (Pharmakon) für die Seele (Psyche).

Unter Psychopharmaka versteht man:
Neuroleptika,. Antidepressiva,. Tranquilizer, Hypnotika, Phasenprophylaktika

Im engeren Sinne werden nur Neuroleptika, Antidepressiva und Tranquilizer als Psychopharmaka bezeichnet. Weiterführender Link

Wie wirken Psychopharmaka?
Psychopharmaka beeinflussen die Übertragung von elektrischen Impulsen zwischen Nervenzellen an den sogenannten Synapsen. Synapsen sind Kontaktstellen zwischen Nervenzellen, an denen die Informationsübertragung stattfindet. Sie enthalten kleine Bläschen, in denen sich bestimmte Botenstoffe, sogenannte Transmitter, befinden. Durch elektrische Impulse werden diese Transmitter in einen Spalt zwischen zwei Synapsen freigesetzt, sie gelangen dann an die Wand der nächsten Synapse und lösen dort ihrerseits eine Reaktion aus. Elektrische Impulse werden also in chemische Signale umgewandelt und umgekehrt. Weiterführender Link
Was sind Antidepressiva?
Antidepressiva sind wörtlich übersetzt gegen ("anti") Depressionen wirkende Medikamente. Die Ursache bestimmter Depressionen ist ein Mangel an bestimmten Botenstoffen des Hirnstoffwechsels. Antidepressiva vermehren die Menge dieser Botenstoffe. Sie sollen stimmungsaufhellend, angstlösend und beruhigend wirken. Bei Antriebsstörungen sollen sie ausgleichend aktivierend oder dämpfend wirken. Die stimmungsaufhellende Wirkung setzt in der Regel erst nach einigen Wochen ein. Deshalb ist es wichtig, Antidepressiva über einen genügend langen Zeitraum (mindestens vier Wochen) einzunehmen, bevor man wegen scheinbarer Wirkungslosigkeit ein anderes Präparat versucht oder die Therapie ganz beendet. Antidepressiva werden nach ihrer chemischen Struktur und ihrem Wirkungsmechanismus eingeteilt. Die beiden wichtigsten Gruppen sind die sogenannten trizyklischen Antidepressiva und die selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmstoffe. Daneben gibt es noch mehrere andere Substanzgruppen. Weiterführender Link
  Welche unerwünschten Nebenwirkungen haben Antidepressiva?
Bitte beachten Sie, daß hier nur die wichtigsten Nebenwirkungen dargestellt werden können. Trizyklische Antidepressiva verursachen häufig Mundtrockenheit, Schwitzen, Verstopfung, erschwertes Wasserlassen und Sehstörungen. Dazu Zittern, Pulsbeschleunigung, Herz- Kreislaufprobleme. Außerdem Gewichtszunahme, Verlust von sexuellem Verlangen und Potenz. Seltenere schwere Nebenwirkungen sind Harnsperre und Ileus, Krampfanfälle, Verwirrtheitszustände, schwere Herzrhythmusstörungen und Blutbildschäden. Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmstoffe verursachen besonders zu Beginn der Behandlung Appetitlosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und gelegentlich Erbrechen. Seltener Schlafstörungen, verstärkte Unruhe, Angst- und Erregungszustände. Weiterführender Link
  Machen Antidepressiva abhängig?
Machen Antidepressiva abhängig? Antidepressiva machen nicht abhängig. Sie unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur und Wirkungsweise deutlich von suchterzeugenden Stoffen. Sie können also auch über einen langen Zeitraum eingenommen werden, ohne daß sich eine Sucht entwickelt.
 
Weitere interessante Links zu Antidepressiva und Nebenwirkungen:
http://www.magersucht-online.de : FAQ's
  Antidepressiva können Babys abhängig machen
  http://web4health.info/de/answers/bipolar-depr-med-ssris-side.htm
 
*Mit Freundlicher Genehmigung von Herrn Jochen Hahn-Klimroth , http://www.webpsychiater.de

Home