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Was
sind Psychopharmaka? |
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Psychopharmaka
sind Substanzen, die auf Gehirnfunktionen einwirken und so seelische
Abläufe beeinflussen. Wörtlich aus dem griechischen übersetzt sind
sie Heilmittel (Pharmakon) für die Seele (Psyche).
Unter
Psychopharmaka versteht man:
Neuroleptika,. Antidepressiva,. Tranquilizer, Hypnotika, Phasenprophylaktika
Im
engeren Sinne werden nur Neuroleptika, Antidepressiva und Tranquilizer
als Psychopharmaka bezeichnet. Weiterführender
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Wie
wirken Psychopharmaka? |
| Psychopharmaka
beeinflussen die Übertragung von elektrischen Impulsen zwischen Nervenzellen
an den sogenannten Synapsen. Synapsen sind Kontaktstellen zwischen
Nervenzellen, an denen die Informationsübertragung stattfindet. Sie
enthalten kleine Bläschen, in denen sich bestimmte Botenstoffe, sogenannte
Transmitter, befinden. Durch elektrische Impulse werden diese Transmitter
in einen Spalt zwischen zwei Synapsen freigesetzt, sie gelangen dann
an die Wand der nächsten Synapse und lösen dort ihrerseits eine Reaktion
aus. Elektrische Impulse werden also in chemische Signale umgewandelt
und umgekehrt. Weiterführender
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Was
sind Antidepressiva? |
| Antidepressiva
sind wörtlich übersetzt gegen ("anti") Depressionen wirkende Medikamente.
Die Ursache bestimmter Depressionen ist ein Mangel an bestimmten Botenstoffen
des Hirnstoffwechsels. Antidepressiva vermehren die Menge dieser Botenstoffe.
Sie sollen stimmungsaufhellend, angstlösend und beruhigend wirken.
Bei Antriebsstörungen sollen sie ausgleichend aktivierend oder dämpfend
wirken. Die stimmungsaufhellende Wirkung setzt in der Regel erst nach
einigen Wochen ein. Deshalb ist es wichtig, Antidepressiva über einen
genügend langen Zeitraum (mindestens vier Wochen) einzunehmen, bevor
man wegen scheinbarer Wirkungslosigkeit ein anderes Präparat versucht
oder die Therapie ganz beendet. Antidepressiva werden nach ihrer chemischen
Struktur und ihrem Wirkungsmechanismus eingeteilt. Die beiden wichtigsten
Gruppen sind die sogenannten trizyklischen Antidepressiva und die
selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmstoffe. Daneben gibt es noch
mehrere andere Substanzgruppen. Weiterführender
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Welche
unerwünschten Nebenwirkungen haben Antidepressiva? |
| Bitte
beachten Sie, daß hier nur die wichtigsten Nebenwirkungen dargestellt
werden können. Trizyklische Antidepressiva verursachen häufig Mundtrockenheit,
Schwitzen, Verstopfung, erschwertes Wasserlassen und Sehstörungen.
Dazu Zittern, Pulsbeschleunigung, Herz- Kreislaufprobleme. Außerdem
Gewichtszunahme, Verlust von sexuellem Verlangen und Potenz. Seltenere
schwere Nebenwirkungen sind Harnsperre und Ileus, Krampfanfälle, Verwirrtheitszustände,
schwere Herzrhythmusstörungen und Blutbildschäden. Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmstoffe
verursachen besonders zu Beginn der Behandlung Appetitlosigkeit, Übelkeit,
Kopfschmerzen und gelegentlich Erbrechen. Seltener Schlafstörungen,
verstärkte Unruhe, Angst- und Erregungszustände. Weiterführender
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Machen
Antidepressiva abhängig? |
| Machen
Antidepressiva abhängig? Antidepressiva machen nicht abhängig. Sie
unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur und Wirkungsweise
deutlich von suchterzeugenden Stoffen. Sie können also auch über einen
langen Zeitraum eingenommen werden, ohne daß sich eine Sucht entwickelt.
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Weitere
interessante Links zu Antidepressiva und Nebenwirkungen: |
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http://www.magersucht-online.de
: FAQ's |
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Antidepressiva
können Babys abhängig machen |
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http://web4health.info/de/answers/bipolar-depr-med-ssris-side.htm |
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| *Mit
Freundlicher Genehmigung von Herrn Jochen Hahn-Klimroth , http://www.webpsychiater.de
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